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Korkeiche 2 klein

Über Kork

Als Kork bezeichnet man die Rinde der Korkeiche, die vorwiegend in den südwestlichen Mittelmeerländern Portugal, Spanien, Algerien, und Marokko vorkommt. Die Korkeiche ist ein immergrünes Hartlaubgewächs.

Sie wird zehn bis zwölf Meter hoch bei einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Erst im Alter von 25 Jahren kann eine Korkeiche zum ersten Mal geschält werden.

Die Rinde wächst dann innerhalb von neun bis elf Jahren wieder nach. Die Korkeiche kann 250 bis 350 Jahre alt werden, 150 Jahre davon ist sie „produktiv“ und kann geschält werden.

 

 

Korkeiche 1 klein

 

 Der Korkwald ist, insbesondere in Portugal und Spanien, ein natürliches Ökosystem und dient einigen Tierarten wie zum Beispiel dem Pardelluchs, dem spanischen Kaiseradler und der Großtrappe als Lebens- und Rückzugsraum. Außerdem sind die Korkwälder im Südwesten der Iberischen Halbinsel das Überwinterungsgebiet von mehr als 50.000 Kranichen aus ganz Europa.

 Die Korkeiche ist kein Plantagenbaum und zeichnet sich durch ihre Widerstandsfähigkeit aus. So überlebt eine Korkeiche beispielsweise Waldbrände – geschützt durch die Kork-Rinde. Doch die Rinde dient auch zum Schutz des Baumes vor Hitze, Austrocknung, Infektionen und Schädlingen. Genau diese Eigenschaften findet man auch in Kork-Produkten wieder. Darüber hinaus ist Kork leicht, schwimmfähig, wasserabweisend und fast unverrottbar. Die Nutzung für die Produktion von Korkprodukten ist ein Garant für den Erhalt der Korkeichenwälder. Heute werden allein in Portugal und Spanien auf etwa einer Million Hektar Korkeichen abgerindet, die zusammen rund 300.000 Tonnen Kork pro Jahr liefern. Das entspricht drei Viertel der Weltproduktion. Portugal ist mit ca. 54 Prozent der größte Korkproduzent der Welt – und der Alentejo hat mit 72 Prozent den größten Anteil an der portugiesischen Korkproduktion.

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